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bericht adrienne
schüssler-salze

 

 

geschrieben von A. am 20.Januar 2005

Hallo,

Es ist schön zu wissen, dass man nicht alleine auf der Welt mit diesem Problem ist, und man kann sich auf der Homepage sehr gut informieren, Anregungen etc. holen.

Auch ich (27 Jahre) leide seit der 8. Klasse an Erröten. Anfangs habe ich diese Problematik nicht allzu ernst genommen. Schlimmer wurde es, als ich ins Berufsleben startete. Da war es umso peinlicher, wenn man vor Kollegen oder gar Vorgesetzten rot wurde, einfach so oder weil man etwas nicht auf Anhieb wusste. Ständig die verwunderten Blicke ("warum wird die denn jetzt rot?") oder gar mal ein verschmitztes Lächeln ("oh, sie wird ja rot").

Ich habe vieles ausprobiert und mich auch um einen Therapieplatz gekümmert. Die Verhaltenstherapie soll bei Erröten genau das richtige sein. Nun ja, leider wurde ich überall auf Warteliste (6 - 12 Monate) gesetzt, wodurch meine Verzweiflung noch größer wurde.

Bücher habe ich gelesen, Bachblüten ausprobiert, versucht mich zu entspannen, positiv zu denken, habe sogar gebetet... nichts half.

Dann las ich im Internet, dass Antidepressiva das Erröten verhindern könnten. Ich ging - mal wieder völlig frustriert - zum Neurologen. Als ich vor der Tür stand, dachte ich mir: "Jetzt ist es schon soweit, dass Du zum Psychater gehst und Dir Pillen verschreiben lässt..." Mutig schilderte ich ihm mein Problem, und er verschrieb mir Paroxetan, jedoch statt 20 mg nur 10 mg/Tag. Lange war ich am Hin- und Herüberlegen, ob ich dieses Teufelszeug nehmen sollte oder nicht. Beim Durchlesen der Nebenwirkungen wurde mir übel, und auch im Internet las ich viel über die Problematik des Absetzens solcher Mittel.

Ich entschied mich dazu, die Pillen nicht zu nehmen. Ich wollte Ery durch mich bekämpfen und nicht durch Tabletten unterdrücken. Lange schlummerten die Pillen im Mülleimer des Badezimmers, bis ich eines Tages aus lauter Frust und depressiver Stimmung die Tabletten wieder hervorholte und mir unter Tränen eine halbe Tablette (10 mg) einwarf.

Dann stöberte ich mal wieder auf Carsten's Homepage und las den Bericht von Patrick zum Thema "Magnesium". Diesen hatte ich zwar schon einmal gelesen, aber mir nichts weiter gedacht.

Doch auf einmal dachte ich: Mensch, vielleicht hast Du wirklich Magnesiummangel!

Ich entschloss, eine Haaranalyse durchführen zu lassen und informierte mich gleichzeitig über die Schüßler-Salze. Da ich zu schnellem Erröten neige, besorgte ich mir aus der Apotheke 200 Tabletten der

Nr. 7 (Magnesium Phosphoricum, D6) zu knapp 8 Euro. Ein Buch über die Schüßler-Salze kaufte ich gleich mit.

Neugierig studierte ich dieses Buch, und tatsächlich - folgende Symptome, die bei mir immer wieder auftreten, weisen auf einen Magnesiummangel hin: Neigung zum Erröten (Verlegenheitsröte), rote Flecken nach dem Essen oder Alkohol. Ich traute meinen Augen nicht. Weiterhin las ich, dass Magnesium das Nervensytem reguliert, was ich vorher nicht wusste. Ich muss zugeben, mit Mineralstoffen hatte ich mich nie beschäftigt. Dass ich eventuell unter einem Mangel leiden könnte, merkte ich jedoch an Krämpfen in den Waden, die ich früher nie hatte. Da ich sehr viel Sport treibe und auch viel in die Sauna gehe, ist ein Magnesiummangel für mich durchaus nachvollziehbar.

Hochmotiviert nahm ich also laut Dosierungsempfehlung die Schüßler-Salze... und es wirkte bei mir sofort am nächsten Tag, als ich in der Firma war. Ich merkte, dass ich wesentlich cooler war, wenn mir jemand z. B. ein Kompliment machte oder ich auf etwas Peinliches oder Unangenehmes angesprochen wurde. Als ich seinerzeit schnell errötete, fühlte ich im Kopf ein kurzes "Bing", die Hormone wurden ausgeschüttet, und mein Gesicht lief rot an.

Dieses "Bing" gibt es nicht mehr - oder wenn überhaupt, dann wesentlich schwächer!! Das einzige was bleibt, ist das antrainierte tägliche Verhaltensmuster. Man muss erst einmal wieder lernen, ohne das Erröten zu leben - so merkwürdig das klingen mag.

Das Paroxetan habe ich sofort abgesetzt, um zu testen, ob die Wirkung tatsächlich von den Salzen herrührt - und siehe da, es funktioniert noch immer!!

Ich werde das Magnesium so lange nehmen, bis ich das Gefühl habe, dass mein Mangel ausgeglichen ist. Ich bin unheimlich froh, dieses homöopathische Mittel gefunden zu haben und nicht abhängig von irgendwelchen Pillen, die das Sympton unterdrücken, zu sein.

Es ist unglaublich, welche Folgen ein Mineralstoffmangel mit sich ziehen kann. Ich bin das beste Beispiel.

Informiert Euch einmal genauer über die verschiedenen Schüßler-Salze (1 - 24), und Ihr werdet sehen, welche Beschwerden damit beseitigt oder gelindert werden können.

Ein Tip ist zum Beispiel folgender Link: http://www.paracelsus.de/heilv/natur_30.html

Ich werde mir diverse Salze besorgen und eine "Generalüberholung" des Körpers starten.

Du hast mir unheimlich geholfen, und ich kann diese Erfahrung und meine Ratschläge nur so weitergeben.

Lasst einmal eine Haaranalyse durchführen, um zu sehen, welche Mängel Ihr habt. Kostet zwar ca. 105 Euro, aber wenn Ihr damit Euer Leben in die richtigen Bahnen lenken könnt... Ihr werdet ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen - so wie ich.

Alles Liebe und Gute
  

Eure A.

  

P.S. Schüssler Salze und eine Haaranalyse gibt´s auch hier im Shop.
 


ergänzt von A. am 07.März 2006

Auf die Dauer hat's bei mir leider nicht geholfen :o(

Herzliche Grüße

A.