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propranolol

 

 

geschrieben von tom am 13. August 2002

Erfahrungsbericht Medikamente - Betablocker: Propranolol 40mg

Um an Betablocker zu gelangen habe ich meinem Arzt von oftmals hohem Ruhepuls erzählt, mangelnder Konzentration in Stressituationen und Druck im Kopf. Ich teilte ihm mit, gehört zu haben, dass diese Symptome mit Betablockern verschwinden.
Er verschrieb mir umgehend Propranolol (40mg/Tablette). Ich solle die Tabletten zerteilen und mit einer bis eineinhalb anfangen. Ich kann dann auf 2 bzw. 3 steigern.
Da ich es nicht abwarten konnte, eine Wirkung zu spüren, nahm ich sofort eine ganze Tablette zu mir. Ich kann nur anraten, dies nicht am Anfang zu tun. Meine Herzfrequenz ging auf ca. 60 Schläge/Minute runter und mein Blutdruck sauste rapide in den Keller. Ich fuhr am nächsten Tag mit der vorgeschlagenen Dosierung des Arztes fort. Die Wirkung in den folgenden 10 Tagen waren in Bezug auf Ery wirklich sehr gut. Hingegen hatte ich, wie in der Packungsbeilage beschrieben, in dieser Zeit Schlafstörungen und war überhaupt recht antriebslos. Es war aber auszuhalten, weil Propranolol auch eine antidepressive Wirkung hat.
Nach ungefähr 6 Wochen hat sich die Situation bei mir eingependelt.

Fazit:
Die erwünschte Wirkung gegen Ery ist noch da, aber nicht mehr so stark wie in den ersten 10 Tagen. In Stressituationen reagiere ich nun gelassener und der Druck im Kopf hat nachgelassen. Für mich ist es, um nach vielen Jahren wieder zur Ruhe zu kommen, eine gute Entscheidung.
In Anbetracht meiner vorherigen Situation, bewerte ich die Einnahme von Propranolol abschliessend als positiv.

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