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"Mein Weg"
von Laura

 

 

geschickt von Laura am 03. November 2003

Hi!

Ich kenne das Erröten auch, bin aber nur durch Zufall hier auf die Seite

gekommen, weil ich mal schauen wollte, was es zu diesem Thema im Netz gibt, weil

mich das Erröten teilweise richtig runterzieht.

Bzw. wenn ich "erröte", habe ich daran sehr zu knabbern.

Ich habe eben auch viele Berichte etc gelesen und bin doch sehr überrascht,

wie weit das bei manchen doch geht. Dass es dieses Ausmaß haben kann, wußte

ich bisher nicht.

Aber wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, fällt mir tatsächlich ein,

dass es ein paar Schüler gab, die sehr oft sehr rot wurden. Und das nicht, wenn

sie irgendwie angemeckert wurden, sondern einfach nur, wenn sie aufgerufen

wurden oder man sie ansprach.

Darüber hatte ich mir nie weiter Gedanken gemacht, man machte Scherzchen

darüber oder dachte eben, ach, die sind halt sehr schüchtern o.ä. Natürlich

wußte jeder, dass sie immer sehr rot wurden, aber ehrlichgesagt empfand man das

nicht als schlimm. Demnach, was ich aus den Berichten hier lese, daß dieses

Erröten bis zu Selbstmordgedanken führt, ist das Empfinden des Errötens

tatsächlich überbewertet. Nach Außen hat das nicht diese Bedeutung, die sich der

Betroffene selbst auferlegt. Klar sieht man es und klar wird mal darüber

gesprochen, aber es ist einfach eine Eigenheit oder ein Charakterzug wie jeder

andere auch. Der eine hat ein Zucken in den Augen, der andere lacht beim Sprechen

immer, wieder ein anderer fährt sich immer nervös durch die Haare, wieder ein

anderer schaut einen beim Sprechen nicht an, sondern nervös durchs Zimmer

und andere werden eben rot.

Ich empfinde das gar nicht als schlimm, wenn ich es sehe. Man nimmt es wahr,

aber man verurteilt es nicht oder beachtet es sonderlich. Man kennt es ja

selbst. Es ist ja nicht so, dass es völlig absurd ist. Man wird ja nicht grün

oder lila, sondern rot. Und weil das jeder kennt und ganz natürlich ist,

achtet man auch nicht so sehr darauf.

Aber nun zu meinen eigenen Erfahrungen.

Das daher, weil ich gerade auf der Homepage über Ursachen und Therapien und

Operationen gelesen habe. Das mit den Operationen habe ich aber nicht ganz

verstanden. Das ist ja wie wenn ich mir ein Bein abhacke, nur weil ich nach dem

Joggen immer Schmerzen im Knie habe. Das Erröten ist doch nichts Schlimmes

oder Gefährliches.

Aber nun zu mir:

Ich kenne das Erröten auch, wie jeder andere sicherlich auch. Auch ich wurde

rot, wenn ich in der Schule mal drankam und nichts wusste oder nicht

aufgepasst hatte oder gerügt wurde. Aber eben nicht immer und im Nachhinein glaube

ich auch nicht, dass mir das damals sonderlich unangenehm war. Klar schämt man

sich oder ärgert sich darüber, dass man rot geworden ist. Aber da das bei

vielen vorkam und es somit normal war, war es mir nicht dermassen negativ in

Erinnerung geblieben.

Geärgert haben mich nur Errötungen, wenn es mir nicht in den Kram gepasst

hat. Wenn ich z.B. bei der Familie am Tisch sass und rot wurde oder unter

Freunden oder beim Einkaufen o.ä.

Aber das kam in der Pubertät vor, als ich unsicher war. Und dann auch nicht

immer. Es kam halt vor, aber ich hatte keine Angst davor bzw. ich habe nicht

darüber nachgedacht, sondern mich höchstens danach geärgert, darüber, dass

ich rot geworden bin.

Aber ich denke das ist das ganz normale. Jeder wird doch ab und zu mal rot,

oder ?

Ich kann auch heute nicht sagen, dass ich nie rot werde. Aber das sind dann

peinliche Situationen. Wenn man etw. peinliches gemacht hat und wird ertappt

oder wenn man gelobt wird und alle schauen einen an. Aber dann finde ich das

gar nicht schlimm. Ein leichtes Erröten ist doch okay.

Kleine Ausnahmen gibt es aber tatsächlich. Mal beim Einkaufen in der

Warteschlange, wenn es besonders heiss im Supermarkt ist. Da ist es mir auch schon

passiert, dass ich rot angelaufen bin. Und ich habe mich tierisch darüber

geärgert. Oder einmal, als ich mit Freunden beim Mittagessen sass. Darüber habe

ich mich auch sehr geärgert und das war auch die Ursache, warum ich etwas im

Internet recherchiert habe. Weil ich dachte, viell. gibt es irgendeine Lösung.

Aber klar, es gibt nie ein Patentrezept.

Aber wenn ich drüber nachdenke, dann ist es wahrscheinlich so, dass man sich

da nichts einreden darf. Das ist doch wie mit dem Einschlafen, dem

Entspannen, dem Abschalten. Wenn man etwas besonders will. dann klappt es nicht. Wenn

ich also nie mehr rot werden will, dann werde ich es erst recht. Und genau,

wenn ich daran denke.

Aber die Lösung ist doch, dass man einfach entspannt sein muß. Und natürl.

das Schlimmste (das Rotwerden) nicht fürchten darf. Wenn es kommt, dann kommt

es halt. Aber es wird nicht kommen, weil man sich locker macht.

Und genau das ist es doch.

Ich empfinde das Rotwerden einfach als Unsicherheit. Wenn ich unsicher bin,

dann werde ich auch rot.

Meistens bin ich zufrieden mit mir, sehr selbstbewusst, extrovertiert, gehe

auf Leute zu, stehe gerne im Mittelpunkt etc. Dann werde ich nicht rot. Dann

könnte ich eine lange Rede vor viel Publikum halten, dann könnte ich 20x an

die Supermarktkasse gehen, dann könnte mir das Peinlichste passieren und ich

würde nicht erröten. Dann gibt es aber Tage, an denen fühle ich mich nicht so.

Da bin ich müde, schlapp, fühle mich nicht so selbstbewußt, bin grade etwas

unzufrieden mit mir. Und dann kommen solche Sachen vor. Dann werde ich an der

Supermarktkasse rot oder einfach nur so, wenn ich einen Freund treffe. Ich

weiß nicht wie stark man das dann sieht und was der oder die Leute denken.

Aber ich kenne es dann, wie man sich fühlt. Man ist wütend und fühlt sich klein

und zerbrechlich.

Ich war früher sehr schüchtern. Bzw. sehr sehr sensibel und habe sehr viel

darauf geschaut, was andere von mir denken. Somit hatte ich Angst ich selbst

zu sein und aus der Angst heraus etw. falsch zu machen, habe ich mich sehr

zurückgezogen, habe im Schatten anderer gelebt, habe mich an Freundinnen

geklammert, so gehandelt wie sie, habe nur beobachtet, habe den anderen zugesehen,

was sie tun und wie sie sich verhalten und handeln und hab das

Selbstbewusstsein an mich total verloren. Ich stand oft neben mir, weil ich mir vorkam wie

ein einziges Auge, das nur beobachtet und selbst nicht ist. Und wenn ich dann

mal angesprochen wurde oder gefragt wurde oder in der Schule drankam, dann

wusste ich nicht, was dazu sagen. Ich habe mich gefühlt wie ein Kameramann, der

alles aufnimmt, der den Ablauf kennt, der die einzelnen Mitspieler zum Teil

besser kennt als sie sich selbst. Der alles genau beobachtet, überall zugegen

ist, aber der völlig aufgeschmissen ist, wenn er selbst integriert wird.

Wenn man ihn anspricht oder wenn man die anderen Kameras auf ihn richtet und ihn

einbinden will. Dann ist er verwirrt, weiss nicht was sagen, wird nervös,

viielleicht rot. Er fühlt sich an der falschen Stelle, nicht am richtigen Ort.

Denn sein Platz ist hinter der Kamera, der Beobachter, der Aufzeichnet, der

der dabei ist, aber nicht mitspielt. Und so habe ich mich auch gefühlt. Ich

habe alles aufgezeichnet, ich wusste, wie alle sind, weil ich sie immer

beobachtet habe und dabei war und ihr Publikum war.

Im Innern war ich nie schüchtern oder konnte nicht nach außen dringen. Wenn

ich zuhause war, in der Familie, unter Freunden, die ich gut kannte, war ich

ganz anders. Da war ich lustig und aufgedreht, gutgelaunt und kontaktfreudig.

Nur in der Schule und bei all den Mitschülern, die eine so große Klappe

hatten und gemeine Sachen sagten und im Unterricht, wenn die Lehrer einen

aufriefen oder man Referate halten musste, da wurde ich zum Kameramann.

Ich hatte somit 2 Seiten. Die eine, völlig introvertierte, in der Schule,

für die ich mich hasste. Ich hasste mich dafür wie ich mich verhielt und wie

ich redete, wenn ich redete und mich gab. Dadurch wurde es noch schlimmer. Wenn

man sich immer beobachtet und verurteilt, dann wird es noch schlimmer. In

der Freizeit und beim Sport (ich spielte sehr gut Handball) war ich ganz

anders. Da war ich total selbstbewusst und von mir überzeugt und gab mich auch so.

Andere Mädchen aus der Handballmannschaft hasste mich- glaube ich- weil ich

gut war und weil mich die Trainer mochten und weil man immer beliebt ist, wenn

man gut spielt. So kannte ich also beide Seiten. Die in der Schule, in der

ich ruhig war und mich hasste und andere hasste und die Position kannte (aus

dem Handball), wenn man beneidet wird und wenn man andere toll findet oder

sich nicht so toll gegen andere.

Gegen Ende der Schulzeit fand ich immer mehr zu mir, erkannte aber, dass

meine Position irgendwie fest war, dass die Mitschüler mich so kannten, wie ich

die ganze Zeit schon war und dass es fast unmöglich war, dieses Bild noch zu

ändern. Also freute ich mich schon auf das Ende der Schulzeit, weil ich dann

studieren würde und eine neue Chance hatte mich anderen zu zeigen und ein

anderes, das aktuelle Bild von mir zu vermitteln.

Ich zog in eine neue Stadt, begann dort mein Studium und lebte nun das

Handball-Leben.

Ich war nie hässlich gewesen, aber ich hatte in der Schulzeit nie sonderlich

was aus mir gemacht. Meine Freundinnen sagten zwar immer zu mir: Du hast ein

so hübsches Gesicht, mach doch mal was aus Dir, lass Dir doch die Haare mal

schön schneiden oder zieh die und die Klamotten an. Eine Freundin meinte

irgendwann zu mir: Du hast ja wohl die beste Figur aus der ganzen Stufe.

Das kam gar nicht an. Weil ich alle anderen Mädchen toll fand und sie wusste

sich schön anzuziehen und zu schminken und schöne Frisuren zu tragen. Ich

war eher immer sportlich, weite Pullis, praktische Frisuren etc. In der

Oberstufe und dem Ende der Schulzeit änderte sich das. Ich veränderte mich total.

Als ich anfing zu studieren, hatte ich das Interesse an Männern total entdeckt.

Vorher hatte ich zwar auch schon 1, 2 Freunde. Aber es war etwas anderes.

Ich wollte das, weil alle anderen auch einen Freund hatten. Wenn ich schwer

verliebt war und der Mann liess mich abblitzen, war ich nicht wütend auf ihn,

sondern auf mich, ich fand es selbstverständlich, dass man mich abblitzen

lassen musste.

Als ich anfing zu studieren, wurde das alles anders. Ich war völlig mit mir

zufrieden, war froh, niemanden mehr beweisen zu müssen, dass ich nun anders

war als früher, weil mich die Kommilitonen so wahrnahmen wie ich jetzt war.

Ich musste mich also nicht extrem bemühen oder übertreiben oder ganz deutlich

so oder so sein. Sondern ich war einfach wie ich mich fühlte. Ich war viel auf

Partys, hatte einige Männer, genoss es mit Ihnen zu spielen, zu erkennen,

dass ich die Möglichkeit hatte, sie zu haben. Ich war sehr beliebt, hatte viele

Freunde. Ich fühlte mich die ganze Zeit wie damals beim Handball. Ich nannte

es Handball-Zeit. Und bald wurde es normal. Ich war immer so, immer im

Handball-Leben. Die andere Seite gab es nicht mehr. Wenn ich ehem. Mitschüler

zuhause traf, war ich kühl, grüßte, aber hatte kaum mehr Kontakt zu ihnen, weil

ich viel in der neuen Stadt war.

So ist das seitdem. Ich bin ein völlig anderer Mensch geworden, der, der ich

immer sein wollte. Ich bin total zufrieden und glücklich. Wenn ich manchmal

durch die Stadt fahre und irgendwie an die frühere Zeit denke, muss ich

lächeln. Aus Freude. Und Stolz.

Seidem bin ich auch selbstbewusst und optimistisch geworden den Dingen

gegenüber, die ich anpacke. Ich glaube an mich und daran, dass man alles schaffen

kann, wenn man es will.

Ich studiere jetzt Medizin, und ich bin recht zügig darin und bald fertig.

Und das alles hat mir das Selbstbewusstsein gegeben, über das ich jetzt

verfüge.

Das Erröten ist also eine seltene Sache und wie gesagt sehr

stimmungsabhängig. Es kommt nämlich dann, wenn ich mich etwas fühle wie früher. Wenn ich mich

für ein paar Stunden oder einen Tag fühle wie früher. Wenn ich in der Uni in

einem Seminar sitze und mir etwas nicht gelingt und der Dozent mich fragt

und ich nichts drauf zu sagen weiss. Dann kommt ein kleiner Ansatz zurück, dann

werde ich mal rot, danach hasse ich mich dafür. Das dauert dann ein paar

Stunden, manchmal gehe ich in mich, grüble, aber es geht dann so schnell, dass

es vorbei ist. Das ist wie ein Stück Brause in einem Glas Wasser. Das Wasser

ist viel zu mächtig und überhandig als dass das Brausestück bestehen könnte.

Es kann immer mal ein Stück Brause ins Wasser fallen und das Wasser braucht

dann eine kurze Zeit, um das Brausestück aufzulösen, aber es wird es immer

schaffen. So fühle ich mich jetzt auch. Ich bin zu selbstbewusst und zu weit in

dem, was ich schaffen wollte und geschafft habe als dass ich sehr viel an mir

zweifeln könnte. Es kommt immer mal vor, dass ich solche Tage habe, aber das

liegt daran, dass ich immer noch sensibel bin. Wie auch alle, die erröten,

weil sie nachdenken und sich (zu) viele Gedanken machen und nicht einfach

gedankenlos in den Tag leben. Darüber bin ich sehr froh, weil ich intensiver lebe.

Ich denke viel nach und lebe so mit mehr Gefühlen und Emotionen als mancher

oberflächlicherer, rationaler Mensch. Auch wenn es manchmal wehtut, wenn man

sich viel sorgt oder viel grübelt, die Wandlung, das Erlangen dessen, was

manche schon von vornerein haben (Selbstbewusstsein, Zufriedenheit mit sich),

man will es nicht missen, weil einem der "Aufstieg" so viel Kraft und so viel

Reife gegeben hat.

Ich beobachte viel und sehe an vielen Leuten Dinge, die ich selbst kenne und

vielleicht schon überwunden habe.

Die Gewissheit, dass es nur kurz andauert, wenn ich rot werde und mich

darüber ärgere oder wenn ich unsicher bin und mich fühle wie damals in der Schule,

gibt mir sehr viel Aufschwung, weil ich mich sicher fühle.

Daher glaube ich einfach auch nicht so daran, dass das Erröten eine

Krankheit ist oder ein Schicksal. Es ist eine Sache des Selbstbewusstseins, des

An-sich-glaubens, der sozialen Phobie (Angst davor mir "Fremden", "anderen" Leuten

zu sprechen), der Souveränitiät.

Natürlich ist es für einen oberflächlichen kühlen Menschen einfach einen

Vortrag zu halten, weil er gar nicht an Nervosität denkt.

Und es ist für mich schwieriger ein Seminar zu leiten, weil ich mir viel zu

viele Sorgen darum mache, dass ich nervös sein könnte, dass man das merkt,

was jeder einzelne über mich denken könnte.

Aber ich kann es in der gleich guten Weise schaffen. Und ich werde mich

darüber sehr freuen, ich werde sehr stolz drauf sein, ich werde damit etwas

geschafft haben, mich einen Schritt weitergebracht haben.

Und es ist für mich eine ganz andere Herausforderung.

Ich bin inzwischen zu einem sehr vielseitigen Menschen geworden.

Manchmal bin ich selbstbewusst bis zum Anschlag, manchmal unsicher wie in

der Schule, manchmal unter Freunden die mitreissende extrovertierteste am

Abend, manchmal ganz ruhig und zurückhaltend.

Manchmal bin ich lieb und nett, manchmal quäle ich andere, zahle Männern

zurück, was mir ein einzelner angetan hat. Dann räche ich mich genieße es, wie

Männer auf mich stehen und ich sie abweisen kann. Dann gehe ich nach Hause und

schüttel über mich selbst den Kopf. Weil ich manchmal über mich überrascht

bin.

Jedenfalls denke ich, dass es das Beste ist, das Erröten einfach hinzunehmen

und wenn man mal rot ist, sollte man das einfach nicht beachten und

weiterreden. Man sieht es tatsächlich nicht so sehr und wenn man sich weiter normal

verhält, dann wird es nochmal weniger wahrgenommen.

Aber die Ursachen sind- zumindest bei mir- einfach und allein das

Selbstbewusstsein. Denn es kommt ja nicht einfach so. Es ist ja schon ein Zeichen

dafür, wie selbstsicher bzw. unsicher man gerade. Ich denke wer so oft errötet

sollte an seinem Ego arbeiten. Entspannung, Rhetorikkurse, auf Leute zugehen.

Wobei ich nicht weiss, wie man eigentlich sein Ego aufbauen kann. Bei mir

kam es einfach, weil ich mit mir zufrieden war. Weil ich endlich so war, wie

ich immer sein wollte. Aber vielleicht hatte ich auch Glück, weil einfach alles

klappte. Aber ich habe auch hart dafür gearbeitet bzw. mich konstant

geändert und es gab auch viele Rückschläge, die wie Betonklötze einem ins Gesicht

krachten.

Aber jetzt bin ich soweit, dass ich alle schaffe, was ich will und das ist

sehr beglückend und das Erröten- auch wenn es selten ist- nervt mich sehr,

aber es wirft mich nicht aus der Bahn und ich bin sicher, dass es einfach nur

noch Zeit braucht, bis es ganz weg ist.

Laura